Eva Olivin

Der gewundene Schlauch einer Absaug-Anlage geht nahtlos in das Gesicht einer vornüber gebeugt stehenden Person über.
Eva Olivin, „antiportrait“, 2010

ÜBERBLICK

1986 in Dresden geboren;
2006–2011 Studium der Freien Kunst bei Prof. Liz Bachhuber an der Bauhaus-Universität Weimar
2008-2012 Künstlerinnengruppe institut für wahre kunst
2011 Einzelausstellung „hirngespinste“, Diplom Freie Kunst an der Bauhaus Universität Weimar
ab 2011 freischaffend, gelegentlich Auftrags­arbeiten als Workshopleiterin, Dokumentar- und Kunstfilmerin
ab 2016 Komposition von Filmmusik mit studio fatal

Portfolio, 2007 bis 2015

RESIDENZ

„artist in residence“ in Wolkenkuckucksheim: Die Industriebrache der ehemaligen Spinnereimaschinenbau-Werke ist vom 17. Juli bis zum 23. August 2015 Atelier- und Ausstellungsfläche der Begehungen no.12 in Chemnitz. Als Bollwerk gegen Konvention, Aberglaube und bestehende Gesellschaftsnorm, den Göttern zum Trotz und den Menschen als Placebo gründen wir zwischen Himmel und Chemnitz eine Stadt.

Entstehung und Umsetzung der künstlerischen Arbeit
Zur Video-Dokumentation

Die Künstlerin beim Aufbau der Installation: Im Oktagon zueinander gruppierte weiße Schaukeln in einer  in einer stark verwitterten Industriehalle, im Hintergrund ein Rollgerüst.
Eva Olivin, „ordnung ist das halbe leben – schaukeln ist die andere hälfte“, 2015

DAVOR & DANACH

Der Efeu hat sich bis in die dritte Etage vorgearbeitet und nahezu komplett die Fenster einer Chemnitzer Zweizimmer­wohnung erobert. Ihr Bewohner ist seit Jahren unauffindbar. Seine Hinter­lassen­schaften könnten Anhaltspunkte über Verbleib und Schicksal liefern. Angesichts der Vielzahl von Spuren wurden Nachforschungen eingeleitet. Was kann der Grund sein, eine Wohnung so zu hinterlassen?

Die Untersuchung und die Verhandlung
Zur Dokumentation des Experiments

2 junge Menschen sitzen in einer Steuerzentrale vor einer Wand mit vielen Monitoren und bedienen Tastatur und Joystick.
Eva Olivin & Robert Verch, „es gibt viel zu tun – hau’n wir ab.“, 2014

WORKSHOPS

no go area. Rückeroberung mit künstlerischen Umgangsformen
Freiraum­experimente, mit Robert Verch, gefördert durch den BBK Leipzig

bewegungsmelder zwei
Performance und Intervention, Freie Alternativschule Dresden

Workshop Film
Von Idee bis Postproduktion, Spiesser Medienlager, Chemnitz

trespassing permitted
Zufall als Strategie in der zeitge­nössischen Kunst, mit Lysann Németh und Saskia Göldner, Dialog der Kulturen, Murmansk

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